Beide Bezirke
Südnassau Rheinhessen



Erläuterungen zur C-Prüfungsordnung

C-Prüfungsordnung

Stand März 1999

Zu § 3:
Prüfungstermine (zu § 6B) III. bis VII.): Das Amt für Kirchenmusik gibt für jedes Jahr einen(!) Klausurtermin bekannt.

Die Bestätigung der Kirchengliedschaft durch das zuständige Pfarramt hat folgenden Wortlaut:

Frau/Herr .........................................................................
geboren am .........................................................................
zu .........................................................................
getauft am .........................................................................
und konfirmiert am .........................................................................
 
ist Glied der hiesigen Kirchengemeinde.
 


(Siegel)
(Unterschrift der Pfarrerin / des Pfarrers)

Zu §4:
Die Prüfungsgebühr beträgt EUR 40,- (Stand 2002). Bankverbindung: Evang. Kreditgenossenschaft eG, Frankfurt a.M. (BLZ 500 605 00), Konto-Nr. 400 166 4.

Zu § 6 A) I. (1):
Orgel/Gemeindebegleitung
Ohne Vorbereitungszeit: die vom Blatt zu spielenden Begleitsätze von Liedern und liturgischen Weisen müssen nicht notwendigerweise im vollen Tempo gespielt werden.
Choralnotation bedeutet im EG „Noten ohne Hälse”, z. B. EG 177.1.
Einstimmig spielen heißt: mit beiden Händen und Pedal.
Auswendigspiel: z. B. EG 316 „Lobe den Herren”, EG 440 „All Morgen ist ganz frisch und neu”, EG 179 „Allein Gott in der Höh sei Ehr”, EG 321 „Nun danket alle Gott”, EG 324 „Ich singe dir mit Herz und Mund”, EG 161 „Liebster Jesu, wir sind hier”, EG 184 „Wir glauben Gott im höchsten Thron”.

Zu § 6 A) II.:
Tasteninstrument mit Schwerpunkt Popularmusik / Gemeindebegleitung
(1) Das Vomblattspiel muss nicht notwendigerweise im vollen Singtempo geschehen.
Choralnotation bedeutet im EG „Noten ohne Hälse”, z. B. EG 177.1.
Auswendig z. B. EG 272 „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen”, EG 268 „Strahlen brechen viele”, EG 360 „Die ganze Welt hast du uns überlassen”, EG 638 „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe”, EG 582 „Let us break bread together”, EG 631 „In Gottes Namen wolln wir finden”.
Beherrschung und Anwendung verschiedener populärer Stilarten aus den Bereichen Jazz, Rock, Pop, Gospel; fließendes Akkordspiel nach Akkordsymbolen.
(2) Das Solostück soll entsprechend dem Schwierigkeitsgrad der nachfolgend genannten Stücke ausgewählt sein: „Autumn leaves”, „Misty” aus: „All Time Standards Piano” (Edition Schott 7857).

Zu § 6 A) III.:
Gitarre
(1) Das Vomblattspiel muss nicht notwendigerweise im vollen Singtempo geschehen.
Choralnotation bedeutet im EG „Noten ohne Hälse”, z. B. EG 177.1.
Auswendigspiel: siehe Erläuterungen zu § 6 A) I. (1) und § A) II. (1).
Beherrschung und Anwendung verschiedener populärer Stilarten aus den Bereichen Jazz, Rock, Pop, Gospel; fließendes Akkordspiel nach Akkordsymbolen.
(2) Das Solostück soll entsprechend dem Schwierigkeitsgrad der nachfolgend genannten Stücke ausgewählt sein: „Vanessa”, „Schöner Morgen” aus: Werner Hucks „Gitarren Noten (Bd. I)” (PILA Music 30320)

Zu § 6 A) IV.:
Chorleitung
(1) Unter „motettisch” wird hier verstanden: schwieriger als ein Kantionalsatz. Das EG-Lied aus Popularmusik-Bereich liegt im Schwierigkeitsgrad der Sätze des Pop-Chorbuches zum Evangelischen Gesangbuch „Morning has broken” (Verband evang. Chöre in Hessen und Nassau).
(2) Partiturspiel: Die Aufgaben liegen im Schwierigkeitsgrad der Vulpius'schen Bibelspruchmotetten.
(3) Ein Arbeitsblatt zur Kantoreipraxis und zum Band-Instrumentarium ist im Amt erhältlich.
(4) Vomblattsingen von Vierklängen: gemeint sind Septakkorde und ihre Umkehrungen.
(5) Singen von liturgischen Gesängen: Drei Stücke werden vom Amt als Aufgabe gestellt und mit der Chorleitungsaufgabe zugesandt.

Zu § 6 A) V.:
Posaunenchorleitung
(1) Das Choralvorspiel hat den Schwierigkeitsgrad vergleichbar wie: Magdalene Schauß-Flake „Nun danket alle Gott” (EG 321) aus „101 Bläservorspiele zu Melodien des EG” (Buch & Musik ejw, Stuttgart), Begleitsatz hierzu aus dem „Posaunen-Choralbuch zum Evangelischen Gesangbuch”. Das Vorspiel zu einem Lied aus dem Popbereich hat den Schwierigkeitsgrad vergleichbar wie: Ralf Grössler „Komm, sag es allen weiter” (EG 225) aus „101 Bläservorspiele zu Melodien des EG” (Buch & Musik ejw, Stuttgart), Begleitsatz hierzu aus dem „Posaunen-Choralbuch zum Evangelischen Gesangbuch”.
(3) Das Solostück soll entsprechend dem Schwierigkeitsgrad der nachfolgend genannten Stücke ausgewählt sein.
Für Posaune: Henry Purcell „Voluntary” für Posaune und Orgel (Klavier), Johann Melchior Molter „Sinfonie in F” für Posaune und Orgel (Klavier), Girolamo Frescobaldi „Toccata” für Posaune und Orgel (Klavier), Georg Philipp Telemann „Sonata” für Posaune und Orgel (Klavier); sämtlich erschienen im Strube Verlag, München/Berlin (Strube Edition 2510).
Für Trompete: Giuseppe Torelli „Sinfonia in B-Dur” (EM 1365), Arcangelo Corelli „Sonata in B-Dur” für 2 Trompeten und Orgel [die 1. Trompete] (EM 1354), „Stücke alter Meister” (EM 1351), Tommaso Albinoni „Sonata in B-Dur” (EM 1360), Pavel Josef Vejvanovsky „Suite in B-Dur” (EM 1355); sämtlich erschienen im Verlag Merseburger, Kassel.

Zu § 6 A) VI.:
Instrumentalensembleleitung
(1) Hinweise zur Ausbildung: Auch hier benennt das Amt für Kirchenmusik einen Ausbildungsleiter, der nach Möglichkeit selbst Leiter eines vergleichbaren Ensembles ist. Studiert werden kann auch auf Kursen des Amtes für Kirchenmusik (z. B. bei Burkhard Jungcurt). Im Fernstudium ist das Arbeitspapier „Kantoreipraxis” des Amtes für Kirchenmusik zu erarbeiten; darauf sind zu Übungszwecken Sätze für das verfügbare Ensemble einzurichten umd mit dem AUsbildungsleiter zu besprechen.
Die Aufgaben zur Einrichtung werden vom Amt drei Wochen vor der Prüfung zugesandt (Bearbeitungszeit: eine Woche).

Zu § 6 B) I.:
Gemeindesingen
Mit der Anmeldung zur Prüfung sind drei selbstgewählte Lieder zu benennen. Das Amt für Kirchenmusik wählt aus diesen eines aus und benennt ein weiteres zu vermittelndes Lied.
Rezitation eines Psalmes: gehobenes Sprechen im Gegenüber zu einer Gruppe (wie beim Bühnenvortrag).