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Posaunenchor Rod an der Weil - Geschichte

Im Frühjahr 1981 entschlossen sich Edgar Emmel und Paul-Achim Uhrig, in unserem Kirchspiel einen Posaunenchor zu gründen.
Ein Treffen mit Herrn Both, unserem damaligen Landesposaunenwart, der Kirchengemeinde und den Interessenten wurde einberufen.

1981 - Weihnachten
1981 - Weihnachten
Es kamen so viele, dass sich der Kauf neuer Instrumente lohnte.
Die ersten Übungsstunden fanden im damaligen Kindergarten (der alten Schule von Rod) statt. Als Lohn der ersten Mühen konnten am Heiligabend 1981 sowohl der Gottesdienst in Rod als auch der in Gemünden musikalisch begleitet werden.

1982 folgten dann schon mehr Termine. Ein Bläserwerbegottesdienst führte zu einem erneuten Bläseranfängerkurs.
Erstmals folgte die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, dessen Gottesdienst wir seither ununterbrochen begleitet haben.

1983 war ein ereignisreiches Jahr. Unter anderem wurde im Festgottesdienst zur 700 Jahrfeier des Roder Pfarrhauses eine eigens für dieses Ereignis komponiertes Stück, die Festmusik von Paul-Achim Uhrig, unter den Ohren vom damaligen Kirchenpräsidenten, Herrn Hild uraufgeführt. Nicht zu vergessen seien die sieben Neumitglieder des Jahres 1983, unter Ihnen auch unser damaliger Pfarrer Wolfgang Eichner, der sich später auch in der Chorleitung in unseren Chor eingebracht hat.

Das nächste Jahr (1984) war ein Jahr der Arbeit und Vorbereitung auf unsere große Chorreise 1985.

1985 begann mit einer Bläserfreizeit in Rod am Berg, die mit einem Konzertbesuch bei Maurice André in der Jahrhunderthalle abgeschlossen wurde. Vom 29.03. bis zum 12.04. folgte unsere Konzertreise auf die Isle of Man.

1986 -  5. Geburtstag
1986 - 5. Geburtstag
Das Jahr 1986 stand im Zeichen unseres 5-jährigen Jubiläums. Vorher besuchten wir den Posaunentag in Diez, fuhren nach Trier und unsere Gastgeber von der Isle of Man kamen zum Gegenbesuch. Auch hier fand ein unvergessenes Festkonzert statt.
Unser Jubiläum unter dem Motto Unser Leben sei ein Fest feierten wir auf dem Festplatz in Gemünden. Im Herbst führten wir Pfarrer Hans Herfel musikalisch in sein Amt in Rod an der Weil ein. Seine Frau Christine sollte bald unseren Chor verstärken.

1987 fiel ein Passionskonzert in Strinz-Trinitatis, der neuen Wirkungsstätte von Pfr. Eichner und ein Weihnachtskonzert in der Klinik Hohemark in Oberursel auf. Eine weitere unvergessene Bläserreise führte nach Inzmühlen in die schöne Lüneburger Heide. Lindenfest und Bunter Abend in Gemünden gehörten damals zum jährlichen Programm des Chores.

1988 - Enzianhütte
1988 - Enzianhütte
Am 28.05. des Jahres 1988 wurde in der Markuskirche in Butzbach unser LPW Werner Both verabschiedet. Daran nahm man natürlich teil, schuldete man ihm doch großen Dank was den Aufbau unseres Chores betraf.
Zur Freizeit ging es auf die Enzianhütte, eine Selbstversorgerhütte bei Reutte in Tirol.

1989 begannen mit dem Weggang wichtiger Bläser die schwierigen Zeiten in unserem Chor. Studium und Berufstätigkeit der verbleibenden Bläser ließen nur noch wenig Zeit. Thorsten Schmitt, Trompeter, damals wohnhaft in Hundstadt, half mit der Chorleitung aus und versuchte Lücken zu füllen. Nach dessen beruflichen Weggang wurde der Posaunenchor von Paul-Achim Uhrig alleine mit einer halben Stelle geführt. Dies ist bis heute so.

Trotzdem ließ der harte Kern sich nicht unterkriegen. Mit teilweise 6-8 Bläsern wurde das Minimalprogramm immer unter unserem Motto Gott loben, das ist unser Amt weitergeführt.
Die eine oder andere Jungbläserausbildung scheiterte, viel Zeit und Herzblut wurde umsonst investiert.

Der absolute Tiefpunkt war ein Osternachtgottesdienst um 6 Uhr früh, bei dem unser damaliger Tenor verschlief und wir erstmals ohne komplette Stimmenbesetzung spielen mussten. Dies war eigentlich das Ende. Doch die Wege des Herrn sind oft unergründlich und es ging dann doch weiter.
Langsam ging es wieder aufwärts.

1991 waren wir auf der Kötztinger Hütte im Bayerischen Wald und unsere Jubiläumsfahrt zum 10jährigen Jubiläum führte nach Strassburg. Ein Festkonzert wurde mit den Gästen von der Isle of Man veranstaltet.

1994 verstarb unser Gründungsmitglied Melanie Steiger. Melanie war von Anfang an mit großem Engagement im Posaunenchor dabei und immer da, wenn sie gebraucht wurde. Wir spielten ein letztes Mal für sie auf dem Friedhof in Cratzenbach. Das war ein schwerer Auftritt für uns Bläser, den wir nie vergessen werden.

In den letzten Jahren kamen dann wieder neue sowie altgediente Bläser hinzu bzw. zurück.
Dies erwies sich als großer Glücksfall für unseren kleinen Chor.
Das Niveau des Chores wurde weiter verbessert. Zur Konfirmation spielte man mit Schlagzeug, dieses Jahr schon zum zweitenmal. Für alle Beteiligten war dies ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis. Im September 2005 startete man erneut mit einem Anfängerkurs (5 Trompeten und 3 Posaunen).

Mit Beginn des Jahres 2006 hat sich der Aufgabenbereich und somit auch der Name unseres Chores von Posaunenchor Rod/Lauken in Posaunenchor Rod an der Weil geändert.
Im Mai konnten wir unser 25 jähriges Bestehen feiern.